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Die Schule als Lernarchiv – Was müssen wir lernen?

Urbane Botanik I

Das Projekt »Urbane Botanik« versammelt seit 2017 Fragen, Antworten und Perspektiven von Künstler*innen, Kulturschaffenden, Forscher*innen, jungen und älteren Menschen darauf, was Urbane Botanik sein könnte. Künstlerisch, experimentell und transdisziplinär setzt es sich dabei mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Digitalisierung, Teilhabe, Demokratie, Diversität und Diskriminierung auseinander.

Auf der Kon:ferenz des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin, die im März 2020 im Theater HAU – Hebbel am Ufer stattfand, interessierte uns, welche Themen in den Kontexten von Schule, Kulturinstitutionen, Nachbarschaften für die Teilnehmenden wichtig sind. Verschiedene Akteur*innen gingen in der Werkstatt miteinander in Dialog und handelten ausgehend von ihren spezifischen Interessen und Positionen gemeinsam Themen miteinander aus.

Die teilnehmenden Personen, die im Tandem miteinander über die Methode der „Mettrage“ in den Austausch gingen, kamen aus verschiedenen Feldern der Kulturellen Bildung: Studierende der UdK/ Lehramt und Lehrperson (ISS mit integrierter Oberstufe, Fach Kunst), Vertretung Kulturinstitution (Archiv) und Lehrperson (ISS mit integrierter Oberstufe, Fach Biologie), Künstler*in (Architektur-Vermittlung) und Lehrperson (ISS mit integrierter Oberstufe, Fächer Biologie/Chemie), Lehrperson (Gemeinschaftsschule, Fächer Französisch und Darstellendes Spiel) und Vertretung Verwaltung (Kulturamt), Lehrperson (Grundschule) und Vertretung Kulturinstitution (Museum), Lehrperson (ISS mit integrierter Oberstufe, Fach Biologie) und Lehrperson (Grundschule).

Entstanden ist eine Sammlung verschiedener Themenfelder: Netzwerke konstruieren; Archive + Wissen konservieren; Naturraum versus Kulturraum; die ZOOM-Maschine: Strukturen für Austausch; Zugänge schaffen; Solidarität. Diesen Themen wird sowohl in Projekten wie der Urbanen Botanik, der Streit_Kultur, diversen Kunstgeldprojekten künstlerisch-edukativ, als auch in verschiedenen anderen Kontexten des Programms, wie z.B. den KA.Gesellschaften diskursiv weiter nachgegangen.

Der Workshop wurde von Silke Ballath und Katharina Stahlhoven entwickelt und durchgeführt.

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